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- Informationen und Meinungen -

Ausgabe 96 - Januar 2001


Das (Eigen-)Tor

oder

Schilda liegt gleich nebenan!

Es ist schon ein Prachtstück - das große zweiflüglige Tor vor dem Nebeneingang der Turnhalle. Keiner weiss, wie es geschah, irgendwann im Herbst, plötzlich war es da. Beschlossen hatte es noch der alte Stadtvorstand, sozusagen als ein Abschiedsgeschenk an den heißgeliebten Stadtteil Gladbach. Wie kam es dazu?

Erfreulicherweise sind wir bei der Beantwortung dieser Frage nicht mehr auf Vermutungen angewiesen. Mit Hilfe unseres neu entwickelten „Brain Detectors” kann die Ortsblende die Gedankengänge der Stadtoberen genau ausleuchten und Ihnen, liebe Leser, deren Sicht der Dinge präzise wiedergeben:

„Da hatten einige Jugendliche (‘unbefugte Personen’ hieß es in unserem amtlichen Schreiben) auf der Treppe vor der Altentagesstätte der Arbeiterwohlfahrt gesessen. Das hat den Betrieb gestört.

Nein, beschädigt wurde nichts, aber Schmutz hatten sie hinterlassen. Würde sowas nochmal vorkommen, hätte man es gar mit Wiederholungstätern zu tun! Da sei ein Tor vor! Geschätzte Kosten so um die 5000 DM. Aber das soll uns eine aktive Jugendarbeit schon wert sein.


Undankbar, wie die Gladbacher nun einmal sind, hatten sie gleich wieder kleinlich rumzumeckern.

Die Torflügel gingen nach innen auf. Das sei nur wenige Meter vor dem Notausgang eine gefährliche Falle, monierten sie. Man sieht also, dass unsere Untertanen mitdenken. Bloß das wollten wir testen. Schon haben wir das Tor demontiert, gedreht und flugs wieder eingebaut. Die Gladbacher haben ihren Willen, die Flügel schwenken nach außen. Und dem Hausmeister sagen wir Bescheid, dass das Tor nicht abgeschlossen sein darf, wenn die Halle benutzt wird. Der Fluchtweg muss offen sein, praktisch den ganzen Tag über bis in die späten Abendstunden, denn die Halle ist sehr stark ausgelastet. Aber da haben ja mehrere Personen einen Schlüssel, und der Eine schließt auf und der Andere zu und der Dritte denkt nicht dran. Wir, die Verwaltung, denken weiter: Da ist es doch viel sicherer, man baut das Schloss aus. So ist gewährleistet, dass der Fluchtweg immer offensteht.


So wird es dann auch gemacht. Das Tor aber soll den Gladbachern erhalten bleiben, denn es macht sich ja optisch ganz hübsch. Außerdem würde seine Beseitigung wieder viel Geld kosten, und so viel ist uns der heißgeliebte Stadtteil Gladbach ja nun auch wieder nicht wert.”



Veranstaltungskalender 2001


... zusammengestellt vom Turn - und Sportverein, der in diesem Jahr den Vorsitz im Vereinsring führt. Einen stets aktualisierten Veranstaltungskalender finden Sie auch im Internet unter www.freenet.de/ortsblende. Bitte teilen Sie uns Änderungen der Termine mit. (E-Mail Ortsverband)

Hinweis: Den Veranstaltungskalender finden sie hier!


Kurz notiert


Bürgerversammlung am 25. Januar „Beim Walli”

Am 18. Februar findet der Bürgerentscheid über Ortsbeiräte statt. Aus diesem Anlass lädt die CDU alle Gladbacher zu einer Bürgerversammlung am Donnerstag, dem 25. Januar, 19 Uhr, in der Gaststätte „Beim Walli” ein. Unter dem Thema „Was bringen Ortsbeiräte?” haben Sie Gelegenheit, mit Stadtratsmitglied Matthias Maxein und dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion Michael Kahn zu diskutieren. Auch andere Themen können dort zur Sprache gebracht werden.


Postagentur bleibt vorerst offen

Nach dem Konkurs der Trägergesellschaft „Projekte GmbH” war die Zukunft der Postagentur in Gladbach zunächst ungewiss und der dortige Arbeitsplatz gefährdet. Nun hat sich die Josefsgesellschaft, die auch das Berufsbildungswerk betreibt, bereiterklärt, die Agentur zu übernehmen. Es ist dem Geschäft ein reger Betrieb zu wünschen, damit diese Einrichtung unserem Ort erhalten bleibt.


Kunogässje rollstuhl- und kinderwagenfreundlicher machen

In einem Schreiben wandte sich Stadtratsmitglied Matthias Maxein an die Verwaltung. Er forderte darin, die Absperrung in der Kunogasse seitlich zu versetzen, um diese für Rollstuhlfahrer und Leute mit Kinderwagen benutzbar zu machen. Die Benutzung der Straße „An der Marienkirche” ist für diese Personen wegen der schmalen Bürgersteige und parkender Fahrzeuge kaum möglich. Über die Sauerbruchstraße und die Kunogasse bestünde dann die Möglichkeit, die Engstelle zu umgehen.


Warum ist die CDU gegen die sog. Ökosteuer? Hier nur einige Gründe:

ŸSie ist „Null Öko”: Auch Busse und Bahnen werden besteuert.

ŸSie ist unsozial: Rentner, Schüler, Studenten und viele andere müssen zahlen und haben nichts von versprochenen Senkungen der Rentenbeiträge und Kilometerpauschalen. Vor allem Familien zahlen drauf!

ŸDie hohen Energiepreise sind Gift für die gerade anziehende Konjunktur. So holt man keine Arbeitslosen von der Straße, Herr Eichel!

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